alte Pferdebahn

Der Kampf der Technologien: SkyWay im Vergleich zur Straßenbahn

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SkyWay setzt die Reihe der Veröffentlichungen fort, in denen vorhandene Verkehrsarten mit dem innovativen SkyWay-Verkehr verglichen werden. Zuerst wurde die Einschienenbahn mit SkyWay verglichen. Heute wendet sich SkyWay der Straßenbahn zu. Sie ist eine der ältesten Formen des ÖPNV.

Die Praxis zeigt, dass es ziemlich schwer ist, eine Alternative zur Straßenbahn zu finden. Urteilen Sie selber: Ein gutes Passagiervolumen, verhältnismäßig niedrige Betriebskosten, umweltfreundlich und eine eigene Trasse. Das mag als ideale Lösung für den ÖPNV erscheinen. Aber nicht alles ist einfach. Neben den Vorteilen der Straßenbahn gibt es auch erhebliche Nachteile. Wir klären das.

Einer der wichtigsten

Die Geschichte der modernen Straßenbahn begann in den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts. In den Städten gab es die ersten Pferdebahnen, Vorgänger der jetzigen Straßenbahn. Die Pferdebahn war eine innerstädtische Bahn. Die Wagen wurden von Tieren gezogen, vor allem von Pferden. Manchmal setzte man Maultiere oder Zebras ein. Die ersten Bahnen fuhren in amerikanischen Städten: 1828 in Baltimore, 1832 in New York und 1835 in New Orleans.

Eine ernsthafte Verbreitung erlebten die Pferdebahnen dank Alphonse Loubat. Er führte 1852 eine Eisenbahnschiene ein mit einer besonderen Führung der Räder. Diese Schienen konnte man in den Straßenbelag einbetten. Dies vermied einen Hauptnachteil der Pferdebahn: Die Schienen ragten 15 cm aus der Decke der Straße heraus. Dies bereitete anderen Verkehrsteilnehmern erhebliche Unannehmlichkeiten. Schienen der Konstruktion Loubat sind bis heute in Gebrauch.

Im Unterschied zum Omnibus verfügt die Straßenbahn über mehr Plätze und bewegt sich mit geringerem Rollwiderstand, so dass die Pferde ein schwereres Fahrzeug ziehen können. Wie die Vorgänger hatten auch diese Pferdebahnen den weiteren Nachteil: Die Pferde. Die physischen Fähigkeiten der Tiere bestimmten den Betrieb der Passagierlinien (der Arbeitstag eines Pferdes betrug 5 bis 6 Stunden). Außerdem setzte ein solcher Antrieb regelmäßige Pflege und Fütterung voraus.

Wenn man bedenkt, dass man für einen Waggon 10 Pferde benötigte, dann sind die Betriebskosten erheblich. Es war nur eine Frage der Zeit, dass man in den Waggon einen Antrieb vorsah.

Im Jahre 1914 beendete man in New York den Pferdebetrieb. Ihm folgte die elektrische Straßenbahn. Diesen Trend beobachtete man auch in anderen Städten in der ganzen Welt. Heute fährt als einzige Pferdebahn die britische Douglas-Straßenbahn auf der Insel Man.

Jeder fährt auf seiner Schiene

Ein bestimmender Vorteil der Straßenbahn ist die Nutzung einer festen Linie. Dies ermöglicht der Straßenbahn im Strom des Straßenverkehrs neben Bussen und Trolleybussen mit höherer Geschwindigkeit zu fahren und mehr Passagieren Platz zu bieten.

Aber der Vorteil einer eigenen Trasse ist nur da möglich, wo sie getrennt ist von den übrigen Straßenverkehrsteilnehmern, von Fahrzeugen und Fußgängern. In der Praxis ist es nicht einfach, dies zu organisieren, vor allem, wenn die Straßenbahn durch Wohnviertel fährt. So kann die Straßenbahn im Stau stehen. Sie wird in Unfälle verwickelt, so dass abschnittsweise der Verkehr völlig blockiert wird.

Beim schienengebundenen Seil-Verkehr nutzen die Fahrzeuge eine eigene Trasse auf einer zweiten Ebene oberhalb der Erdoberfläche.

Diese Lösung vermeidet alle Probleme, die sich aus der Nachbarschaft mit dem anderen Verkehr ergeben. Es ist ganz einfach: Keine Staus, keine Unfälle und die Geschwindigkeit wird nicht von außen eingeschränkt. Der hervorragende Blick aus dem Fenster ist ein weiterer Bonus.

 Übrigens lieben die Stadtbewohner ihre Straßenbahn. Warum? Eine rhetorische Frage. Wahrscheinlich, weil man in einem Mini-Zug durch die Stadt fährt, ohne unter die Erde zu gehen. Aber der schienengebundene Seil-Verkehr hat auch in dieser ästhetischen Frage Vorteile. Der Bewohner der Stadt nutzt ein Elektrofahrzeug in luftiger Höhe.

Wer sitzt an der Steuerung?

Ein Fahrer fährt die Straßenbahn. Mit allen damit verbundenen potentiellen Problemen, die auch die Sicherheit betreffen. Der menschliche Faktor macht jedes System verletzlich, gegen Fehler ist niemand geschützt. Kann sich ein Fußgänger auf den Straßenbahnschienen aufhalten? Kann ein unaufmerksamer Fahrer die Vorfahrt übersehen, ohne dass die Straßenbahn bremsen kann? Das führt im Ergebnis zum Stillstand auf der Trasse, zu finanziellen Verlusten der Betreiber und verletzte Beteiligte. Es ist gut, wenn der Schaden sich auf Materielles beschränkt.

Man versucht, die Straßenbahn zu automatisieren: Auf der InnoTrans in Berlin führte im September 2018 die Firma Siemens eine Straßenbahn Combino vor. Sie befördert auf einem 6-Km-Testabschnitt in Potsdam Passagiere. Die Straßenbahn wurde ausgestattet mit einer Technik autonomer Fahrzeuge, mit Kameras, Lidar und Radar. Sie arbeiten mit Software. Die Einführung automatischer Straßenbahnen erhöht die Sicherheit dieses Verkehrs. Aber solange sie mit anderem Verkehr auf einer Ebene fährt, bleiben die Risiken erhalten.

In Verkehr und Infrastruktur von SkyWay ist heute bereits das Rollmaterial vollkommen automatisiert. Die Trassen befinden sich auf einer zweiten Ebene. Das vermeidet fast völlig Störungen für die Fahrzeuge. So reduziert sich die Zahl der Informationen, die das Steuerungssystem verarbeiten muss. Das heißt, man kann das System zuverlässiger und effizienter halten als analoge Systeme.

«Intelligente» Fahrzeuge von SkyWay identifizieren nicht nur Hindernisse auf ihrem Weg, sondern halten sicheren Abstand zwischen den Modulen. Darüber hinaus sind sie in der Lage, eine Kupplung mit einem versagenden Modul automatisch vorzunehmen sowie das weitere Abschleppen in die Werkstatt.

Das Steuerungssystem von SkyWay erkennt schon heute Gesichter. So kann es eine Verschlechterung der Gesundheit eines Passagiers überwachen. Ebenso bemerkt es rechtzeitig Vandalismus oder anderes rechtswidriges Verhalten. Außerdem schult es sich selbst. So steigt die Sicherheit im schienengebundenen Seil-Verkehr ständig.

Geschwindigkeit und Volumen

Unter allen ÖPNV-Arten ist die Straßenbahn führend beim Beförderungsvolumen (Schnellversionen: 22.000 Passagiere/Stunde). Das übertrifft nur die U-Bahn mit ihren längeren Zügen. Die Zahl der Waggons für eine Straßenbahn kann man leicht erhöhen, ohne die Zahl der Fahrer zu vergrößern, indem man kuppelt.

Die Geschwindigkeit moderner Straßenbahnen erreicht 120 km/h. Aber in der Praxis liegt sie zwischen 20 und 40 Km/h. Sie fährt zu ebener Erde «auf einer ersten Ebene» und es gibt immer wieder Hindernisse. Denn die Straßenbahn ist in den öffentlichen Verkehr integriert. So nennt man in der GUS Straßenbahnen, die schneller als 24 km/h fahren, Hochgeschwindigkeitsbahnen.

Der ÖPNV von SkyWay erreicht ein Volumen von 50.000 Passagieren/Stunde und mehr. Er kann Geschwindigkeiten bis 150 km/h und mehr erreichen. Es ist klar, das gilt für lange gerade Strecken und für schwere ÖPNV-Varianten, deren Züge 200 bis 300 Passagiere befördern. Auf diesen Trassen darf es keine Kurvenradien von 200 Metern geben, die die Geschwindigkeit auf 36 km/h beschränken würden wegen der Zentrifugalkräfte, die nicht mehr als 0,5 m/sek² betragen dürfen. Das ist kein Mangel von SkyWay. Dies sind physikalische Gesetze, denen alle Verkehrssysteme unterliegen, zu denen auch der schienengebundene Seil-Verkehr gehört.

Ebenso wird eine Geschwindigkeit von 150 km/h nicht erreicht, wo die Stationen nur 500 Meter voneinander entfernt sind. Auf der Mitte der Strecke sind maximal 70 km/h möglich, wiederum wegen der physikalischen Gesetze, denn eine komfortable Beschleunigung oder Abbremsung darf nicht mehr als 1 m/sek² betragen. Andernfalls gilt hierbei die Redewendung: «Sie transportieren Passagiere wie Holz».

Deshalb gelten die Maximalzahlen von 50 000 Pass/h und 150 km/h für die Möglichkeiten eines ÖPNV bei SkyWay nur gemäß den Charakteristika der ÖPNV-Trasse. Sie werden bestimmt durch technisch-wirtschaftliche Begründungen oder durch einen Businessplan für ein konkretes adressiertes Projekt.

Einige Zahlen

Die Straßenbahn hat eine große Reserve an Effektivität, aber ihre Baukosten sind für eine Stadt viel zu hoch. So ist das. Der Bau eines Kilometers Straßenbahn kostet im Durchschnitt etwa 10 Millionen Dollar. Diese Zahl ist unverbindlich, denn dieser Preis inkludiert nicht die Kosten des Rollmaterials, der Infrastruktur, der Energieversorgung usw., die von lokalen Verhältnissen abhängen.

Beispiel: Der Kostenanschlag eines Projekts zum Bau einer Straßenbahnlinie in einem Moskauer Vorort (nicht in Moskau) belief sich von Podolsk nach Ramenskoje über die Flughäfen Domodedowo und Shukowski von 92 bis 98 Milliarden russische Rubel bei einer 74 km langen Strecke mit 16 Stationen. Dies sind mehr als 20 Millionen USD pro Kilometer, einschließlich Infrastruktur.  Dabei bleibt wie immer das Teuerste, der Preis für die städtische Fläche, unberücksichtigt.

Die hohen Baukosten der Straßenbahntrasse werden aufgewogen durch andere Vorteile dieses Verkehrs, die Langlebigkeit, die Umweltfreundlichkeit und die geringen Betriebskosten.

Im Vergleich zum Autoverkehr belastet die Straßenbahn die städtische Umgebung nicht mit CO², Reifenabrieb und Asphalt. Die Trasse kann man verbinden mit grünem Rasen im Interesse des städtischen Mikroklimas.

Die Lebensdauer eines Busses oder Trolleybusses beträgt 10 bis 20 Jahre, ein Waggon der Straßenbahn hat auch nach 50 Jahren keine Probleme. Außerdem stellt man in jüngster Zeit die Straßenbahnen vom Gleichstrom auf Wechselstrom um. Dies macht es für die Straßenbahn möglich, eine Elektrotechnik zu nutzen, die praktisch keine technische Wartung erfordert, da sie keine Verschleißteile hat und ohne Reibung auskommt.

Außerdem benötigt die Straßenbahn niedrigere Betriebskosten, es sind 40 % weniger als bei einem Bus oder Trolleybus.

Nicht vergessen sein soll ein offensichtlicher Nachteil der Straßenbahn, Geräusche und Vibrationen. Die maximale technische Masse eines Straßenbahnwaggons erreicht mit Passagieren 50 Tonnen. Die Stahlräder auf unebenen Schienen und die Schienenfugen belasten das Geschirr in den Küchenschränken der städtischen Anwohner. Außerdem leiden darunter die Fassaden und Fundamente der Gebäude. Das kann man natürlich verbessern, indem man die Schienen schwingungsdämpfend verlegt, die Räder mit Gummi dämpft und die Schienen fugenlos verschweißt. Aber den typischen Lärm der Straßenbahnen kann man nicht völlig vermeiden.

Die Verkehrssysteme von SkyWay zeichnen sich durch einen geringen Materialaufwand aus. Die Seil-Schienen-Trasse kann hoch belastet werden und bleibt dabei doch leicht und fest. Der geringe Materialaufwand ermöglicht geringe Kosten.

Das Rollmaterial von SkyWay ist voll elektrifiziert, es gibt keine Belastung der Umwelt. Die Festigkeit der Schienenstruktur ist auf 100 Jahre ausgelegt, das Rollmaterial auf 25 Jahre.

Stählerne Nabenmotoren spezieller Konstruktion treiben das Rollmaterial von SkyWay an. Ihre geringe Kontaktfläche auf der Schiene führt zu einem niedrigen Rollwiderstand. Die Nabenmotoren garantieren gemeinsam mit den hervorragenden aerodynamischen Werten niedrigen Stromverbrauch.

Die fugenlose Schiene, der Spezialbeton in der Seil-Schienen-Trasse und die Verwendung von Kompositmaterialien für die Nabenmotoren lösen erfolgreich das Problem der Geräuschentwicklung beim schienengebundenen Seil-Verkehr. In Zukunft wird das SkyWay-Rollmaterial geräuschlos arbeiten, die Entwicklungsarbeiten daran werden fortgesetzt.

Der geringe Energieverbrauch und die niedrigen Baukosten der SkyWay-Verkehrsanlagen führen zu günstigen Fahrtkosten für die Passagiere. Die SkyWay-Fahrtkosten beim ÖPNV werden nach unseren Berechnungen deutlich niedriger sein als bei möglichen Konkurrenten.

Fazit

Ein wichtiger Nachteil gleicht alle Vorteile der Straßenbahn aus: Die Notwendigkeit, den Raum mit anderen Verkehrsteilnehmern zu teilen. Schließlich kann man problematische Bereiche auf besonderer Ebene getrennt führen, sei es als Hochbahn oder unterirdisch. In diesem Fall steigen die Baukosten unvermeidlich an. Dies macht den ganzen Bau fraglich.

Der schienengebundene Seil-Verkehr vermeidet bereits konstruktiv die Mängel der Straßenbahn. Hohe Geschwindigkeiten, Effektivität, beispiellose Sicherheit und der Komfort der Passagiere, niedrige Baukosten und die Wirtschaftlichkeit… Über die Vorteile von SkyWay kann man noch viel sagen, aber die Aufzählung reicht aus für ein einfaches Fazit: Eine würdige Alternative zu den vorhandenen Verkehrsarten liegt bereits vor.

Unterstützen Sie das Projekt – werden Sie über SkyWay Capital Miteigentümer des Unternehmens SkyWay und  teilen Sie diese wichtige Nachricht mit Ihren Freunden und allen, denen die Zukunft unseres Planeten nicht gleichgültig ist!

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Wir empfehlen Ihnen dringend, die von uns gegebenen Risiko-Hinweise gewissenhaft zur Kenntnis zu nehmen, bevor Sie sich zu einer finanziellen Aktion für das Unternehmen entscheiden.

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