Vergleich SkyWay vs. Einschienenbahn

Der Kampf der Technologien: SkyWay im Vergleich zur Einschienenbahn

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Verbraucherforum Lossatal e.V. – Industrieprojekte – Risiko oder Chance …?

Hiermit startet SkyWay einen Zyklus von Publikationen, in welchen die SkyWay-Technologie mit heute bestehenden Transportarten verglichen wird, ihre Kennwerte studiert werden und klärt wird, worin genau sich die SkyWay-Transportsysteme von den für uns gewohnten und wohl bekannten Transportarten für Personen und Fracht positiv unterscheiden und welche vorteilhafte Alternative sie dazu bieten können.

Im ersten Artikel geht es um den nächsten «Nachbarn» von SkyWay auf der zweiten Ebene — die Einschienenbahn.

Etwas Geschichte

Zum ersten Mal ist dieses Transportmittel in Russland im Jahre 1820 erschienen: Ein Einwohner des Dorfes Mjatschkowo bei Moskau, Ivan Elmanow, baute eine «Straße auf Pfosten», wo auf dem oberen horizontalen Balken Wagen rollten, die von Pferden gezogen wurden.

Buchstäblich ein Jahr später wurde die Einschienenbahn in England von dem Ingenieur Henry Palmer patentiert, der die erste Monorail-Strecke im Jahre 1825 gebaut hat. Da das Projekt des russischen Erfinders in Europa nicht bekannt war, wurde dieses Jahr der offizielle Startpunkt der Geschichte von Einschienenbahnen.

Innerhalb von fast 200 Jahren seit der Erfindung der Bahnen von Elmanow und Palmer hat die Welt dutzende Monorail-Projekte gesehen, die sich voneinander in unterschiedlichem Grad der Ausarbeitung und der technischen Ausführung unterschieden, bis hin zu der Anwendung von Gyroskopen, Düsenantrieben und der Magnetschwebetechnik.

Eine gesonderte Erwähnung verdient die “Wuppertaler Schwebebahn”, die hängende Einschienenbahn in der deutschen Stadt Wuppertal, die in die Geschichte als die erste Einschienenbahn, die in Betrieb genommen wurde, einging. Sie ist auch heute noch in Betrieb und transportiert ca. 85.000 Passagiere pro Tag. Die Verkehrslinie überlebte zwei Weltkriege und bringt weiterhin Rendite und dient als ein Paradebeispiel für eine sichere Art des Personentransports. Wahrscheinlich liegt das Erfolgsgeheimnis der Wuppertaler Schwebebahn darin, dass es im Tal des Flusses Wupper am Anfang des 20. Jahrhunderts schwierig war, eine oberirdische oder unterirdische Eisenbahnstrecke zu verlegen, wohingegen eine Einschienenbahnstrecke direkt über den Fluss gebaut werden konnte.

Perspektiven, Perspektiven…

Jedoch ist die Geschichte von Wuppertal eher die Ausnahme von einer allgemeinen Regel: Zum heutigen Zeitpunkt gehört die Einschienenbahn zu den Außenseitern der Transportbranche. Man könnte denken, die adäquate Idee, die Hauptverkehrslinien durch die Verlegung über der Erdoberfläche zu isolieren, müsste ein hohes Sicherheitsniveau und hohe Transportgeschwindigkeit für Personen und Fracht gewährleisten. Doch in der Praxis können nicht einmal die modernen Einschienenbahnarten mit hervorragenden Nutzungszahlen, niedrigen Betriebs- oder Baukosten prahlen. Zu oft wird es teuer und ineffektiv.

Selbst der superschnelle Maglev, der sich mit Geschwindigkeiten bis zu 600 km/h fortbewegen kann, wurde wegen beachtlicher Kosten für Bau und Betrieb als ökonomisch unwirtschaftlich eingestuft.

Ein weiterer Beweis dafür ist die Betriebsgeschichte der Moskauer Monorail, die die Moskauer Stadtverwaltung im Jahr 2017 in den Ausflugsbetrieb überführt und später die Sinnhaftigkeit ihrer Nutzung aufgrund niedriger Rentabilität gar in Frage gestellt hat.

Monorail und SkyWay

Die optische Ähnlichkeit von Monorail- und SkyWay-Transportkomplexen ist der Grund für einige «Experten» über die Marktperspektiven der SkyWay-Technologie zu urteilen. Die Logik der Gegner von Yunitskiy ist hier ganz einfach: Die Transportart hat optische Ähnlichkeit, und wenn die Einschienenbahn sich als unnütz herausgestellt hat, dann wird auch SkyWay ihr Schicksal wiederholen. Allerdings haben diese Transportsysteme nur eine einzige Ähnlichkeit: sowohl hier als auch dort bewegen sich die Verkehrsmittel auf einer speziellen Hochbahn. Unterschiede in der Konstruktion gibt es jedoch wesentlich mehr. Gehen wir alles der Reihe nach durch.

Die Hochbahn

Bei den Einschienenbahnen wird fast immer eine Stahlbeton- oder Metallhochbahn benutzt. Die Baukosten variieren von 17 Mio. bis 100 Mio. USD und mehr pro Streckenkilometer.

Bei den Transportkomplexen von SkyWay kann die Hochbahn, dank der Verwendung vorgespannter Stahlkonstruktionen, hohe Belastungen bei geringem Materialbedarf aushalten. Das senkt nicht nur die Baukosten der SkyWay-Linien wesentlich, sondern bringt dem SkyWay-Transportsystem auch Vorteile im ästhetischen Sinn: an Stelle massiver Monorail-Hochbahnstruktur kann man leichte, filigrane und gleichzeitig stabile Konstruktionen bauen, die weder im Stadtbild, noch außerhalb der Stadt monströs aussehen werden.

Das Fahrgestell

Die Mehrheit der Monorail-Systeme (abgesehen von der Magnetschwebebahn) benutzen Fahrzeuge mit einem Fahrgestell, welches mit Luftreifen ausgestattet ist. Diese Lösung hat sowohl Vorteile, als auch gravierende Nachteile.

Die Benutzung von Luftreifen führt zu deutlichem Energieverbrauch bei der Fortbewegung. Beispielsweise können im Vergleich zur Eisenbahn die Energieverluste um 5-7 Mal höher sein, da der Luftreifen einen größeren Rollwiderstand und eine höhere Rotationsträgheit aufweist im Vergleich zum System «Stahlrad auf Stahlschiene».

Theoretisch sind die Züge auf Luftreifen im Vergleich zu Schienensystemen für höhere Steigungen geeignet (über 15%). In der Praxis jedoch zeigt sich dieser Vorteil als unwesentlich, da hierfür eine leistungsstärkere Antriebsanlage und zusätzlicher Energiebedarf notwendig ist und es letztendlich zur Minderung des Komforts für die Passagiere führt.

Außerdem sind Luftreifen anfälliger für Witterung, insbesondere für das Vereisen der Bahnstruktur im Winter. Dies benötigt zusätzliche Beseitigung von Schnee und Eis auf der Hochbahn oder die Umhüllung des Fahrgestells in einem isolierten Gehäuse, welches vor Niederschlag geschützt ist (SAFEGE-System), was allerdings die technische Wartung erschwert.

Bei der Konstruktion des SkyWay-Fahrgestells ist das Modell realisiert, wo das Stahlrad auf der Stahloberfläche der Schiene rollt. Im Gegensatz zu Luftreifen besitzt das SkyWay-Rad einen geringen Rollwiderstand aufgrund eines (in Laufrichtung) schmalen Kontaktbereichs, was einen geringen Energieverbrauch des Schienenfahrzeugs gewährleistet.

Außerdem löst die Anwendung des «Stahlrad auf Stahlschiene»-Prinzips das Problem der Vereisung, da ein solches System keine zusätzliche Reinigung der Bahnstruktur erfordert. Die Testfahrten der SkyWay-Fahrzeuge im EcoTechnoPark haben dies in der Praxis bestätigt.

Die Transportkapazität

Unter allen traditionellen Monorail-Systemen kann man die kommerziell erfolgreichsten hervorheben: die Monorail-Strecken des japanischen Unternehmens Hitachi und des kanadischen Unternehmens Bombardier. Die Basis für ihre Rentabilität ist der Einsatz des ALWEG-Systems bei der Konstruktion des Fahrgestells: zwei Laufräder befinden sich oberhalb der Schiene und vier Stützräder an den Seiten. Genau dieses System erlaubt es, den Nachteil der niedrigen Geschwindigkeit einer üblichen Einschienenbahn zu eliminieren und hilft dabei, große Passagierströme zu bewältigen — bis zu 137.000 Passagiere pro Tag.

Zum Vergleich: die Fahrgeschwindigkeit bei den Stadtverkehrssystemen von SkyWay beträgt bis zu 150 km/h und dank der Anwendung von intellektuellen Steuerungssystemen bei den Fahrzeugen kann die maximale Transportkapazität von solchen Systemen bei einer 20-stündigen Betriebsdauer theoretisch 360.000 Passagier pro Stunde in eine Richtung betragen (unter Berücksichtigung des zulässigen 2-Sekunden-Intervalls sowie einem Grundfassungsvermögen eines einzelnen Moduls von 10 Personen). Außerdem kann das Leistungsvermögen der Transportkomplexe von SkyWay mittels Steigerung des Fassungsvermögens der Module und deren Zusammenschluss in einen Verbund zusätzlich erhöht werden.

Fazit

Die beiden Transportsysteme kann man sehr lange miteinander vergleichen, allerdings kann man allein anhand der oben genannten Punkte erkennen: Die Hochbahn-Transportsysteme können unterschiedlich sein und die Unterschiede zwischen den auf den ersten Blick ähnlichen Komplexen können durchaus gravierend sein. So gravierend, dass das eine System ein teures Spielzeug mit recht nebelhaften Marktperspektiven verbleibt, während das andere zum effizienten Lösen beliebiger existierender Transportprobleme prädestiniert ist.

Unterstützen Sie das Projekt – werden Sie über Sky World Community Miteigentümer des Unternehmens SkyWay und  teilen Sie diese wichtige Nachricht mit Ihren Freunden und allen, denen die Zukunft unseres Planeten nicht gleichgültig ist!

Wenn Sie mehr Infos aus erster Hand möchten oder sich einfach registrieren wollen, geht es hier direkt zu SkyWay.

Wir empfehlen Ihnen jedoch dringend, die von uns gegebenen Risiko-Hinweise gewissenhaft zur Kenntnis zu nehmen, bevor Sie sich zu einer finanziellen Aktion für das Unternehmen entscheiden.

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